Susanne Neubauer

  • Physiotherapeutin
  • Fachlehrerin
  • Schulleiterin Physiotherapie
  • Diplom-Sportlehrerin
An der Schule seit: 1998

Meine Vita...

In meinem ersten Beruf als Sportlehrerin haben mich Zweifel gequält, sportliche Leistungen mit Noten bewerten zu müssen. Wie kann ich eine " unrunde" Rolle vorwärts in Noten ausdrücken, wenn das Kind allen Mut dafür zusammengenommen hat und über sich hinausgewachsen ist? Als Physiotherapeutin unterrichte ich jetzt an unserer Schule Fächer, in denen andere, menschlichere Maßstäbe gelten.  Die Handlungsoption von Paul Moore "Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende" entspricht meinem Herangehen - ich frage mich, was unsere Schülerinnen und Schüler benötigen, um an dieser Ausbildung wachsen zu können.

Ich bin in meinen zweiten Beruf in seiner ganzen Buntheit verliebt und freue mich für unsere Schüler, wenn sie von unserer Ausbildung beseelt sind. An unserer Schule gibt es kein „zu alt“ oder „zu jung“ – wir nutzen den Vorteil, der aus der Vielfalt entsteht.

Was mich bewegt...

Bewegung findet bei uns ganzjährig im Freien statt- der wunderschöne Kurpark hinter dem Schulgebäude bietet die perfekte Kulisse für Bewegung von A-Z, von Ausdauer bis Zumba. Beim Einlassen auf ungewöhnliche Bewegungsformen werden verborgene Talente entdeckt.

Was mich berührt...

Berührt bin ich von der positiven Mundpropaganda, die viele Ehemalige verbreiten-wir unterrichten bereits die Kinder unserer Absolventen. Mehrere Ehemalige formen unser Lehrerteam zu einem perfekten Aufgebot an Fachkompetenz und Leidenschaft.

Was mich begeistert...

Als Kinder Bobath-Therapeutin und Heilpädagogin darf ich häufig Therapiekinder im Unterricht begrüßen. Die kleinen Patienten und ihre Eltern helfen uns, Lücken, die zwischen Theorie und Praxis klaffen, zu schließen. Hier wenden wir uns einander zu, fühlen mit und lassen uns von der Begegnung berühren.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ sagte Martin Buber.

Am Boden-auf Augenhöhe mit dem Kind- findet wirklicher Dialog statt und eine Ahnung davon entsteht, was wirkliches Therapeutenleben ausmacht.